Tipps für Outdoor Cooking

Outdoor-Erlebnisse wie Hiking oder Klettern liegen voll im Trend und locken immer mehr Leute raus in die Natur. Zu einem richtigen Natur-Abenteuer gehört natürlich auch das Kochen und Essen unter freiem Himmel. Natürlich kannst du auch einfach auf praktische Snacks aus dem Supermarkt zurückgreifen oder dich an Imbiss-Buden durchschlagen – doch frisch zubereitete Mahlzeiten sind nicht nur gesünder, sondern schmecken auch besser! Obendrein sparst du beim Outdoor Cooking auch noch Geld, denn du vermeidest teure Restaurantbesuche.

Nährstoffe

Bei Outdoor-Aktivitäten verbrennst du natürlich mehr Kalorien als an einem normalen Tag im Büro. Um fit zu bleiben und deinen Körper nicht zu überanstrengen, brauchst du also auch eine höhere Energiezufuhr. Für deine Kochpläne bedeutet das aber nicht unbedingt, dass du Unmengen an Essen einpacken, tragen und zubereiten musst. Es spielt aber eine große Rolle, WAS du isst. Verzichte möglichst auf kohlenhydratreiche Nahrung – die macht dich nur träge und schnell wieder hungrig. Du solltest Lebensmittel essen, die reich an Proteinen, Ballaststoffen und gesättigten Fettsäuren sind. Darüber hinaus müssen die Lebensmittel für deine Trekkingtour natürlich haltbar, leicht und robust sein.

Diesen Proviant solltest du dabei haben:

Nüsse

Vor allem für den kleinen Hunger für zwischendurch sind Nüsse hervorragend geeignet, um dich satt zu machen. Du kannst auch Kerne (zum Beispiel Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne), Leinsamen oder Chia mitnehmen und dir eine eigene Nussmischung kreieren.

Hülsenfrüchte

Greife beim Outdoor Cooking nicht zu vorgekochten Linsen, Erbsen oder Bohnen aus der Konservendose, sondern auf ungekochte Hülsenfrüchte in Tüten zurück. So sparst du Gewicht!

Frisches Obst oder Trockenfrüchte

Du solltest natürlich versuchen, frisches Obst und Gemüse zu essen – aber wenn der nächste Supermarkt oder Bauernhof zu weit entfernt ist, kannst du ruhig auf Trockenfrüchte aus deinem Rucksack ausweichen.

Haferflocken

Haferflocken sind leicht und preiswert und du kannst sie vielseitig einsetzen – entweder mit Trockenfrüchten als Müsli am Morgen oder als Haferflockensuppe für eine warme Mahlzeit am Abend.

Trockenfleisch / Beef Jerky

Trockenfleisch ist eine super Alternative zu frischem Fleisch, denn du musst es nicht kühlen, nicht durchbraten und es ist leicht zu transportieren.

Eiweißpulver

Mit Eiweißpulver und Wasser kannst du dir proteinreiche Shakes anrühren, oder du machst dir einfach selbst deine energiereichen Eiweißriegel aus Eiweißpulver, Haferflocken, Nüssen und Wasser.

Instant Brühe

Mit gekochtem Wasser zubereitet, versorgt dich eine Brühe mit Flüssigkeit und Elektrolyten. Der perfekte Allrounder beim Outdoor Cooking!

Couscous

Du kannst Couscous schnell und einfach zubereiten, indem du ihn mit heißem Wasser übergießt. Für den Geschmack kannst du auch einen Löffel Instant Brühe einrühren.

Gewürze

Salz, Pfeffer sowie deine Lieblingsgewürze sollten in deiner Campingküche nicht fehlen. Es gibt spezielle Gewürzstreuer für unterwegs, die klein, leicht und gut zu verstauen sind.

Tipps für Outdoor Cooking Picknick
Beeren als Proviant
Nüsse als Proviant
Outdoor Cooking Gemüse

Tipps für deine Campingküche

Wenn du unterwegs kochst, ist alles anders als zuhause in deiner Küche. Mit ein paar Tipps wird dein Outdoor Cooking aber zum Kinderspiel und du bekommst dich und deine Begleiter satt. Lass es dir schmecken! 😉

Überlege dir vorher, was du essen willst.

Du gehörst zu den Leuten, die abends in den Kühlschrank schauen und dann erst überlegen, was sie essen könnten? Beim Outdoor Cooking funktioniert das natürlich nicht. Du solltest vor Tourbeginn unbedingt planen, was du essen bzw. kochen möchtest, welche Zutaten du dafür unterwegs bekommst und was du lieber schon zuhause einpacken solltest. Es ist auch sinnvoll, zumindest für die ersten Tage einen groben Essensplan zu erstellen.

Suche einen Kühlschrank in deiner Nähe.

Ja, du hast richtig gelesen. Überall in der Natur verstecken sich Kühlschränke, du musst sie nur finden. In Seen und Bächen sind die Temperaturen in der Regel niedriger als an der Luft. Wenn du also ein kühles Bier genießen willst oder den Einkauf aus dem Supermarkt bis zum nächsten Morgen frisch halten willst, dann nutze einfach diese natürlichen Kältequellen. Um sicher zu gehen, dass sich dein Proviant nicht mit der nächsten Strömung verabschiedet, solltest du ihn mit Steinen beschweren. Alternativ kannst du die Lebensmittel auch in ein Netz oder einen Beutel verpacken, einen Strick befestigen und an einen Busch oder Baumstamm am Ufer binden.

Nutze die Hitze deines Campingkochers optimal aus.

Schonmal was von „Turmkochen“ gehört? Das bedeutet, dass du über nur einer Hitzequelle mehrere Kochtöpfe stapelst, sodass die oberen Töpfe die Restwärme der unteren Töpfe nutzen. So kannst du viel schneller kochen und sparst obendrein auch noch Brennstoff. Da der unterste Topf die meiste Hitze abfängt, solltest du hier Lebensmittel zubereiten, die lange oder bei großer Hitze gekocht werden müssen – beispielsweise Nudeln, Reis oder Fleisch. Die Restwärme für den oberen Topf reicht nur aus, um Nahrungsmittel zu erwärmen – das kannst du aber prima für Soßen, Brühe, Gemüse usw. nutzen.

Das Turmkochen funktioniert natürlich mit einem leistungsstarken Campingkocher (wie einem Benzinkocher) besser als beispielsweise mit einem einfachen Spirituskocher. Und selbstverständlich benötigst du auch das richtige Campinggeschirr, damit die Töpfe die Hitze optimal weiterleiten und ohne Hitzeverlust perfekt übereinander passen.

Hab Erbarmen mit dem Spültrupp.

In der heimischen Küche haben wir (fast) endlose Ressourcen an Töpfen, Pfannen, Tellern, Schneidbrettern, Besteck… Und natürlich eine Spülmaschine, die für uns die Drecksarbeit nach dem Kochen erledigt. In der Wildnis bist du jedoch auf dich allein gestellt. Oder du hast bei der Aufgabenverteilung Glück gehabt und das Abspülen an deine Begleiter abgetreten. In jedem Fall solltest du beim Outdoor Cooking ressourcensparend arbeiten und möglichst wenig Kochutensilien verwenden. Das Motto lautet: Zweckentfremdung! Sei kreativ und improvisiere, zum Beispiel:

  • Schneide Zutaten auf dem Deckel des Topfes anstatt auf einem Schneidbrett.
  • Bereite alle Zutaten im selben Topf zu.
  • Nutze deinen Löffel, den du später zum Essen verwenden willst, auch zum Umrühren.
  • Verzichte auf Teller und iss direkt aus dem Topf.

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